Der Protecteur Cactus© und das Tierwohl: One Health!
« Das Wohlergehen eines Tieres ist der positive psychische und körperliche Zustand, der mit der Befriedigung seiner physiologischen Bedürfnisse und Verhaltensbedürfnisse sowie seiner Erwartungen verbunden ist. Dieser Zustand hängt davon ab, wie das Tier die Situation wahrnimmt. »
— Stellungnahme der Anses (französische Behörde für Lebensmittelsicherheit), Februar 2018
Spanien, Portugal, Vereinigtes Königreich, Kalifornien, Neuseeland, Benelux, Frankreich, Deutschland: Die Tiere haben den Protecteur Cactus© für ihr tägliches Wohlbefinden angenommen. Hier ist, was wir seit 2016 im Feld beobachten, mit Fotos und Videos als Beleg. Wir beginnen diesen kurzen Überblick mit dem Bodenleben, dann den Herden, dann den Wildtieren.


1. Regulierung des Wasserkreislaufs und Bodenleben
Wirkungen, die sich über 2 bis 200 Jahre bemessen.
Der geschützte Baum arbeitet für die Fläche
- Versickerung und Grundwasserneubildung — Der durch den Protecteur Cactus© erhaltene Baum bildet ein tiefes Wurzelsystem, das den Boden lockert. Das fördert das Bodenleben und die Versickerung des Regenwassers, begrenzt den Oberflächenabfluss und speist den Wasservorrat des Bodens – in Trockenperioden sehr wertvoll.
- Feuchtigkeit und Weidequalität — Durch seinen Schatten und die Verdunstung schafft der vom Protecteur Cactus© geschützte Baum unter seiner Krone ein feuchtes Mikroklima. Das Gras bleibt im Sommer länger grün und sichert dem Vieh in Zeiten von Wasserstress Wasser und frisches Futter. Die Baumdecke schützt und beherbergt die Biodiversität im Boden, am Boden und in der Luft.
- Schutz vor Trittschäden und Abschwemmung — Indem er Regentropfen abfängt und den Boden stabilisiert, schützt der vom Protecteur Cactus© geschützte Baum die Fläche vor Erosion und stehendem Morast – und erhält so die Gesundheit von Füßen und Klauen des Viehs.
2. Komfort, Gesundheit und Sicherheit der Herde: „One Welfare“
Abschrecken durch Biomimetik statt durch Kontakt
Wir beobachten, dass sich die meisten Tiere dem Protecteur Cactus© nähern, ohne ihn zu berühren. Das Tier weicht schon bei seinem Anblick von selbst zurück.


Sich kratzen und reiben bereitet den Tieren echtes Wohlbefinden
Manche Rassen kratzen sich gern sanft, ohne zu drücken, am Protecteur Cactus©. Eine unserer Kundinnen hat einen Highland-Stier gefilmt, der sich lange an einem Schutz kratzt, ohne sich zu verletzen und ohne den Baum oder den Protecteur Cactus© zu beschädigen. Dieses Verhalten zeigt sich bei Rassen mit dichtem Fell; es ist keine vorgesehene Verwendung des Produkts, zeigt aber, dass das Tier ihn zu nutzen weiß, um sich sanft zu kratzen.
Schatten und ein angenehmer Unterstand fördern die Gesundheit der Tiere
Die Aufgabe des Protecteur Cactus© ist es, den Baum vor Schäden durch Huftiere zu schützen. Wozu? Weil ein Baum im Sommer nicht nur Schatten spendet und Hitzestress mindert, sondern im Winter auch als Windschutz dient.
Wir sind Landwirte, Tierhalter und Tierarzt: Wir haben beobachtet, dass Tiere im Schatten von Bäumen besser gedeihen, mehr zunehmen, mehr Milch geben, eine bessere Fruchtbarkeit haben und ruhiger sind. Das Gras wächst besser, das Futter ist reichlicher: Man spart Futter.
Eine einzige Schattenzone kann das Risiko von Euterentzündungen erhöhen, weil sich die Tiere immer an derselben Stelle hinlegen. Mehrere Schattenzonen erlauben ihnen, ihre Liegeplätze zu wechseln, und senken dieses Gesundheitsrisiko.


Nichts zu verschlucken auf der Weide
Der Protecteur Cactus© besteht aus verzinktem Stahl, ohne Kunststoff, und seine Schweißpunkte sind tief: Nichts zerfällt im Gras, nichts kann das Vieh verschlucken. Lebensdauer des Protecteur Cactus©: mehrere Jahrzehnte.

Insektenfresser rund um die Herde: biologische Regulierung von Parasiten und Insekten
Der Protecteur Cactus© trägt aktiv zu einem Ökosystem bei, das insektenfressende Vögel und Fledermäuse begünstigt. Diese fressen auch Fliegen, Mücken, Stechmücken, Zecken und andere Insekten, die um die Tiere schwirren.
Die psychische Gesundheit der Tierhalter
Gesunde Tiere und menschenwürdige Arbeitsbedingungen verbessern das psychosoziale Wohlbefinden der Landwirte!
3. Sitzwarte und Unterschlupf für Wildtiere
Eine Sitzwarte mitten auf der Fläche
Starr und hoch, dient der Schutz Vögeln des Offenlands als Ausguck. Ein Neuntöter-Paar hat einen davon angenommen; eine Feldlerche singt darauf inmitten der Rinder.



Auch Greifvögel nutzen ihn als Ansitz für die Jagd auf Kleinnager
Hier ein Gewölle eines Greifvogels, das wir bei einem unserer Weiderundgänge im Inneren eines Schutzes gefunden haben. Es zeigt, dass Greifvögel, die die Nager der Fläche jagen, sich dort niederlassen. In diesem Fall war es eine Eule: Das Gewölle erschien zwischen unserem Abend- und unserem Morgenrundgang.

Ein Schutz für Nester
Singvögel nisten im Schutz des Protecteur Cactus©, in den Zweigen des geschützten Baums. Der Protecteur Cactus© hält Fressfeinde fern – vom Boden aus, wie Katzen oder Marder, oder aus der Luft, wie Elstern und Krähen.

4. Die Empfehlungen der WOAH
Die fünf Freiheiten der Tiere wurden 1979 erstmals vom Farm Animal Welfare Council, dem britischen Rat für das Wohlergehen landwirtschaftlicher Nutztiere, veröffentlicht. Sie sind seither weltweit anerkannt, da sie in die Kodizes der WOAH (Weltorganisation für Tiergesundheit, ehemals OIE) übernommen wurden.
| Die fünf Freiheiten der Tiere (Kodizes der WOAH) | Unterstützt der Protecteur Cactus© diese Freiheit? |
|---|---|
| Freiheit von Hunger, Durst und FehlernährungDas Tier muss Zugang zu Wasser und Futter in angemessener Menge haben, entsprechend den Bedürfnissen seiner Art und seinem physiologischen Zustand. | Ja: positive Wirkung auf den Wasserkreislauf, zusätzliches Futter und Baumfrüchte. |
| Freiheit von Angst und LeidenDie Haltungsbedingungen dürfen ihm kein seelisches Leid zufügen. | Für den Protecteur Cactus© nicht zutreffend. |
| Freiheit von körperlichem und thermischem UnbehagenDas Tier muss über einen gewissen körperlichen Komfort verfügen. | Ja: direkte Wirkung auf die Thermoregulation, mehr schattige Ruheplätze. |
| Freiheit von Schmerzen, Verletzungen und KrankheitenDas Tier darf keiner Misshandlung ausgesetzt sein, die ihm wehtun oder es verletzen kann, und muss bei Krankheit versorgt werden. | Ja: Lebensraum für Nützlinge, die bei der Parasitenbekämpfung helfen. |
| Freiheit zum Ausleben normalen VerhaltensSeine Umgebung muss an seine Art angepasst sein (bei sozialen Arten zum Beispiel in der Gruppe). | Ja: Der Highland-Stier kratzt sich gern sanft am Protecteur Cactus©, und die Tiere suchen bei großer Hitze schattige Zonen auf. |
5. Fazit und unsere Einsatzempfehlung
Angesichts seines Beitrags zu den fünf Freiheiten der Tiere und seiner bemerkenswerten Wirkung auf „den positiven psychischen und körperlichen Zustand, der mit der Befriedigung seiner physiologischen Bedürfnisse und Verhaltensbedürfnisse sowie seiner Erwartungen verbunden ist“, ist der Protecteur Cactus© das beste Werkzeug, um wertvolle Bäume zu schützen und die Grenzen zwischen der Gesundheit von Nutztieren, Wildtieren, Bäumen, Boden, Luft und unserer eigenen aufzuheben – für ein harmonisches Denken über unser gesamtes Ökosystem. One Health!
Der Protecteur Cactus© ist dafür konzipiert, Bäume auf Flächen zu schützen, die von Rindern, Schafen, Ziegen, Schweinen oder auch Eseln beweidet werden, sowie vor Wildtieren: Huftieren (Rehe, Hirsche, Wildschweine, Damhirsche, Mufflons, Gämsen) und Bibern. Je mehr der Protecteur Cactus© eingesetzt wird, desto mehr verbessern sich das Tierwohl und die Gesundheit unseres Ökosystems.
Das Prinzip ist nicht neu: Unsere Vorfahren „bewehrten“ ihre Bäume bereits mit Dornen.
